24. März 2007: 6. Calwer Hesselauf

TSV Schwarzenberg — Abteilung „U40“

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Bericht Günter Krehl
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Neben vielen jungen Läuferinnen und Läufern des WSV Schömbergs und dem Laufteam der Kinderklinik Schömberg (siehe deren Berichte in der vorherigen Ausgabe [bezogen auf unser Gemeindeblatt]), nahmen auch fünf „Reute-Läufer“ des TSV Schwarzenberg am 6. Calwer Hesselauf teil. Dieser fand am Samstag vor zwei Wochen statt bei gefühlten sehr kühlen Temperaturen. Kaum einer, der in T-Shirts und kurzen Hosen unterwegs war. Die Streckenführung war ganz einfach: vom Calwer ZOB nach Hirsau und zurück = 2 x 2,5 km + weitere 2 x 2,5 km an der Nagold entlang bis zu einer Wendetonne und wieder zurück in die Innenstadt. Ebenso einfach war es, die Höhendifferenz zu bewältigen. Es gab praktisch keine. So brauchte sich auch manch ein Läufer nicht wundern, dass er früher als sonst die Ziellinie überschreiten konnte:

Name Zeit Platzierung
Gesamt
Platzierung
Altersklasse
Ferdi 39:00 59. 20
Fred 39:46 81. 14.
Jörg 39:56 87. 15.
Sissi 40:28 96. 9.
Felix 44:02 164. 34


Für einen unserer Wunderläufer gehört das Wundern jedoch schon zur Gewohnheit: Ferdi. Selbst mit Trainingsrückstand durchbrach er locker in 39 Minuten die magische 40-Minuten-Grenze.

Den Coup des Tages lieferten jedoch Fred und Jörg. Erst auf den letzten 2,5 km trennten sich ihre Wege. Ohne auf sein Schwabenalter zu achten spurtete Fred wie ein 25-jähriger dem Ziel entgegen und schaffte es, einen wohl persönlichen Rekord aufzustellen. Die exakt 10.000 Meter schaffte er in exakt 39:46 Minuten! Jörg, nur ungleich jünger, konnte ebenfalls nicht lockerlassen. So unterbot auch er die 40 Minuten — um vier Sekunden. Herzlichsten Glückwunsch!

Hmm, 25-jährig? Hätte sich Sissi an dem Tag auch so jung gefühlt, vielleicht hätte auch er sich in die „U40“ einreihen zu können. Doch diesmal musste er Alter vor Schönheit den Vortritt lassen. Aber immerhin, eine gute halbe Minute später war auch er im Ziel. Und ein paar Tage später wieder meilenweit davon entfernt. Was wohl eine Augenhautentzündung und Ohrenschmerzen mit diesem Lauf zu tun haben?

Fehlte nur noch einer: unser Känguru Felix. Nachdem er sich ein halbes Jahr lang um Australiens Tierbestand gekümmert hatte, bedurfte es lediglich einer 44-minütigen + 2-sekündigen Akklimatisation, um das Ziel vor Augen zu haben. Wie hoch wohl der Temperatursturz zwischen „Down Under“ und „Good Cold Germany“ war, den er zu bestehen hatte?

Wie auch immer. Inzwischen sind Augen und Ohren wieder einigermaßen betriebsklar und die möglichen Auswirkungen des Erdinger Weißbiers, welches nach dem Ziel kostenlos verkostet wurde, dürften nun auch abgeklungen sein, so dass unserer Teilnahme am nächsten Lauf nichts mehr im Wege stehen sollte. Zum Beispiel beim 2. Straubenhardter Panorama-Lauf am 14. April über die Halbmarathondistanz und/oder über 10 Kilometer beim 3. Neubulacher Stadtlauf am 5. Mai. Also, packen wir es an!

 

Das Letzte am Ende

  • Gemessene Außentemperatur: 5° Celsius. Körpertemperatur: na ja, je nach Kleidung & Laufgeschwindigkeit. Jörg hatte hier wohl ein günstiges Verhältnis gefunden: kurze Hose & schnell gelaufen = 38° Körpertemperatur und super Zeit.
  • Immerhin lag kein Schnee mehr in Calw. Jedoch noch in Schömberg. So auch am Sonn-Tag danach mit schönstem Sonnenschein. Da muss man doch einfach raus — oder war dies ein weiterer Grund für die oben erwähnten Nachwirkungen?
  • Insgesamt waren über 370 Läufer am Start. Noch liegt jedoch keine Erklärung vor, wieso Matthias Hautsch in der Liste nicht auftaucht. Doch die Recherche läuft.
    04.04.07: Fündig geworden! Nun ist Matthias als Matthias Hantsch in der offiziellen Ergebnisliste eingetragen. Im Gegenzug musste ein Läufer weichen, der betrogen hatte... Damit bleibt es bei der offiziellen Teilnehmerzahl von 377 Läufern über die 10 km Distanz. Die Ergebnisseiten und auch die ExcelExcel-Datei, die wir aus der Ergebnis-PDF erstellt haben, stimmen nun überein. Was für ein Aufwand...